Ausschussordnung

Allgemeines

§ 1 Mitglieder

  1. Mitglieder des Ausschusses sind gemäß § 10 Absatz 1 der Satzung
    • die 3 vertretungsberechtigten Vorsitzenden
    • die Dirigenten und Ausbilder
    • der Jugendleiter
    • die Spielführer
    • 6-12 Beisitzer
    • der/die Ehrenvorsitzende/n in beratender Funktion.

§ 2 Anwendungsbereich

  1. Diese Ausschussordnung gilt für die Tätigkeit der Ausschussmitglieder des Handharmonika-Club »Flottweg« Sillenbuch e.V., soweit sie im Sinne des Vereins tätig werden. Sie gilt insbesondere bei der Erfüllung der satzungsgemäßen Aufgaben.
  2. Diese Ausschussordnung entbindet den Ausschuss nicht von der Kontrolle durch die Mitgliederversammlung.

Amtszeit

§ 3 Wahl

  1. Die Mitglieder des Ausschusses werden gemäß § 11 der Satzung von der Mitgliederversammlung gewählt.

§ 4 Amtszeit

  1. Die Amtszeit der Ausschussmitglieder beträgt zwei Jahre. Wiederwahl ist möglich.

§ 5 Ende der Tätigkeit

  1. Die Mitglieder des Ausschusses bleiben im Amt, bis ein Nachfolger gewählt ist. Zwischen Ende ihrer Amtszeit und dem Beginn der Tätigkeit des Nachfolgers verwalten sie ihr Amt kommissarisch.
  2. Scheidet ein Mitglied des Ausschusses aus, so kann der Ausschuss für die Zeit bis zur nächsten Mitgliederversammlung für den Ausgeschiedenen durch einfache Mehrheit einen Nachfolger wählen.
  3. Ein Mitglied des Ausschusses kann durch die Mitgliederversammlung abberufen werden. Gleichzeitig muss ein neues Mitglied gewählt werden.

§ 6 Misstrauensvotum

  1. Ein Ausschussmitglied muss zurücktreten, wenn ihm von den anderen Ausschussmitgliedern das Misstrauen ausgesprochen wird. Dies ist insbesondere möglich, wenn ein Ausschussmitglied seine Aufgaben nicht oder nicht ordnungsgemäß erfüllt, die Voraussetzungen von § 6 Absatz 3 der Satzung vorliegen oder eine weitere Tätigkeit im Vorstand das Ansehen des Vereins schädigt.
  2. Um einem Ausschussmitglied das Misstrauen auszusprechen, muss eine gesonderte Ausschusssitzung einberufen werden. In der Einladung muss auf das Vorliegen eines Misstrauensantrags hingewiesen werden. Dem Ausschussmitglied ist Gelegenheit zur Anhörung zu geben. Der Ausspruch des Misstrauens bedarf einer Mehrheit von zwei Dritteln der Ausschussmitglieder.
  3. Gegen den Beschluss des Ausschusses ist die Berufung zur Mitgliederversammlung zulässig. Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung darf das Ausschussmitglied seine Tätigkeit nicht ausüben.

Geschäftsbereiche und Aufgaben

§ 7 Geschäftsbereiche des Vorstands

  1. Die drei vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder vertreten den Verein nach außen. Sie teilen sich die drei Geschäftsbereiche Verwaltung, Musik und Finanzen untereinander auf.

Vorsitzender für Verwaltung

  1. Der Vorsitzende für Verwaltung ist zuständig für die allgemeinen Verwaltungsaufgaben im Verein. Diese betreffen insbesondere Schriftverkehr mit Verbänden und Behörden, Planung und Organisation von Veranstaltungen und Arbeitgeberfunktion gegenüber Angestellten.

Vorsitzender für Musik

  1. Dem Vorsitzenden für Musik obliegt die musikalische Gesamtleitung des Vereins. Er führt insbesondere die Aufsicht über alle Orchester, Spielgruppen und den Unterricht am Instrument. Er plant unter anderem in Absprache mit den Ausbildern und Dirigenten die Ausbildung am Instrument und das musikalische Programm für Vereinsveranstaltungen.

Vorsitzender für Finanzen

  1. Der Vorsitzende für Finanzen ist für alle finanziellen Belange des Vereins verantwortlich. Er verwaltet insbesondere die Kassen und Konten des Vereins und sorgt für eine lückenlose Buchführung.

§ 8 Aufgaben der Ausschussmitglieder

  1. Die Aufgaben, welche sich aus den Zielen und Aufgaben des § 2 der Vereinssatzung ergeben, werden den Möglichkeiten und Neigungen der amtierenden Mitglieder entsprechend verteilt.
  2. Der Ausschuss wählt aus der Gesamtheit der Ausschussmitglieder
    • einen Schriftführer
    • einen Inventarverwalter
    • einen Notenwart
    • einen Ausbildungsleiter.
  3. Der Schriftführer ist insbesondere für die Protokollierung der Mitgliederversammlungen und der Ausschusssitzungen sowie für Einladungen und Rundschreiben an die Mitglieder zuständig.
  4. Der Inventarverwalter verwaltet insbesondere das Inventar des Vereins und führt die Inventarliste.
  5. Der Notenwart verwaltet insbesondere den Notenbestand des Vereins und führt die Notenbestandsliste.
  6. Der Ausbildungsleiter koordiniert insbesondere den Unterricht in Absprache mit dem Vorsitzenden für Musik, den Dirigenten und den Ausbildern. Er teilt die Unterrichtsgruppen ein und plant die Stundenpläne.

Unterausschüsse und Experten

§ 9 Unterausschüsse

  1. Der Ausschuss kann zur Durchführung bestimmter Aufgaben/Projekte beratende, jedoch nicht beschließende Unterausschüsse und Arbeitskreise einsetzen.

§ 10 Experten

  1. Der Ausschuss kann zur Durchführung bestimmter Aufgaben/Projekte Experten in den Ausschuss, in Unterausschüsse oder Arbeitskreise berufen. Diese Experten müssen nicht Mitglieder des Vereins sein. Sie dürfen nur beratend tätig sein.

Sitzungen

§ 11 Einberufung

  1. Der Ausschuss soll mindestens alle drei Monate vom Vorsitzenden für Verwaltung einberufen werden. Er ist ferner einzuberufen, wenn zwingende Gründe vorliegen oder wenn mindestens drei Ausschussmitglieder unter Angabe des Verhandlungsgegenstandes dies verlangen.
  2. Die Einladung soll in der Regel schriftlich zwei Wochen vor der Sitzung erfolgen. Mit der Einladung ist die vorläufige Tagesordnung bekanntzugeben. Die Einladung kann auch per Email versandt werden.

§ 12 Tagesordnung

  1. Der Vorsitzende für Verwaltung stellt die vorläufige Tagesordnung auf. Mit der Tagesordnung sind nach Möglichkeit schriftliche Vorlagen und evtl. Beschlussvorlagen zu versenden.
  2. Anträge zur Tagesordnung können noch bis zum Beginn der Sitzung gestellt werden.
  3. Über die endgültige Tagesordnung entscheidet der Ausschuss nach Sitzungsbeginn.

§ 13 Durchführung

  1. Der Vorsitzende für Verwaltung leitet die Sitzungen. Im Falle seiner Verhinderung übernimmt diese Aufgabe einer der beiden anderen Vorsitzenden.
  2. Es wird eine Anwesenheitsliste geführt.

§ 14 Beschlussfähigkeit, Abstimmung

  1. Der Ausschuss ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind.
  2. Beschlüsse bedürfen der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
  3. Es wird offen durch Handzeichen abgestimmt. Auf Antrag eines Ausschussmitgliedes ist geheim abzustimmen.

§ 15 Protokoll

  1. Über die Sitzungen des Ausschusses wird ein Protokoll gefertigt.
  2. Das Protokoll muss enthalten:
    • Tag und Ort der Sitzung
    • die Namen der anwesenden Mitglieder
    • die behandelten Themen
    • den Wortlaut der Beschlüsse
    • die Abstimmungsergebnisse.
  3. Jedes Mitglied kann verlangen, dass seine von der Mehrheit abweichende Meinung in der Niederschrift vermerkt wird.
  4. Das Protokoll wird vom Schriftführer gefertigt. Es ist vom Vorsitzenden für Verwaltung - oder im Vertretungsfall von einem der anderen Vorsitzenden - und vom Schriftführer zu unterzeichnen.

Kommunikation

§ 16 Zuständigkeit

  1. Der Schriftführer ist für den Kontakt mit den Mitgliedern zuständig. Ihm obliegt auch die Mitteilung von Beschlüssen des Ausschusses.

§ 17 Anregungen von Mitgliedern

  1. Jedes Vereinsmitglied kann Anregungen an den Ausschuss richten. Der Ausschuss hat sich mit diesen Anregungen zu beschäftigen. Das Mitglied hat einen Anspruch auf Antwort in angemessener Zeit.

Schlussvorschriften

§ 18 Änderungen

  1. Jede Änderung der vorstehenden Ausschussordnung bedarf zwei Dritteln der Stimmen aller Ausschussmitglieder.
  2. Änderungsanträge sind schriftlich mindestens zwei Wochen vor der Ausschusssitzung einzureichen.

§ 19 Abweichungen

  1. Abweichungen von der vorstehenden Ausschussordnung im Einzelfall müssen einstimmig beschlossen werden. Sie haben keine Präzedenzwirkung.